Pünktlicher Start: Die größte Solaranlage von Thüringen ist am Netz

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Zwar gibt es zurzeit nicht viel Angenehmes zu lesen, wenn der Blick auf das Thema Solarindustrie fällt. Und doch gibt es auch noch gute Nachrichten zu hören.

Im Moment haben viele Firmen aus dem Solarbereich mit Problemen zu kämpfen. So wurde beispielsweise seitens der Schott-Gruppe die Einstellung der Wafer-Produktion vorgenommen. Anderen Firmen aus dem Industriegebiet am Erfurter Kreuz sind laut einer Presseerklärung ebenfalls erheblich mit Problemen belastet.

Der Grund ist jedoch nicht in der Politik der Förderung der Solarindustrie zu sehen. Vielmehr wird die internationale Konkurrenz immer größer, so dass die Firmen dadurch Probleme bekommen.

Einweihung des größten Solarparks

Eine gute Nachricht jedoch kam jetzt aus Ichtershausen, gelegen in der Nähe von Gotha, in Thüringen. Dabei handelt es sich um die Firma Masdar, einem Hersteller von Dünnschicht-Photovoltaik-Produkten. Es hat nur zwei Monate gedauert, bis jetzt der größte thüringische Solarpark errichtet wurde.

Zukünftig werden über 50.000 Solarmodule dazu beitragen, dass eine Nennleistung von 11,7 MWp zur Einspeisung in das Stromnetz gelangt. Dies bedeutet, dass es zu einem jährlichen Ertrag an Strom kommt, der bei 10,5 Millionen Kilowattstunden liegt. Ermöglicht wird dadurch eine Versorgung mit Strom von etwa 2.500 Haushalten mit je vier Personen.

Gleichzeitig bedeutet dies, dass CO²-Emissionen von einem nicht unerheblichen Umfang eingespart werden können. Ausgegangen wird dabei von einer Größenordnung, die bei jährlich 9300 Tonnen liegt. Das wiederum bedeutet, dass dies den Emissionen gleichkommt, die von 4000 Wagen der Mittelklasse ausgestoßen werden.

Grundlagen der neuen Solaranlage

Die Anlage arbeitet mit Siliziummodulen, wobei verschiedene Arten von Modulen eingesetzt werden. Darunter befinden sich 17.320 Module, die auf der Basis von neuesten mikromorphen Techniken arbeiten.